Patenstadt Wuppertal

Dem Zustandekommen der Patenschaft für Liegnitz durch die Stadt Wuppertal ging der Beschluss des Stadtrats vom 29. Oktober 1952, die Patenschaft für Liegnitz und seinen Landkreis zu übernehmen, voraus. Diese Übernahme der Patenschaft trat dann zum ersten Patenschaftstreffen, welches vom 25. bis 27. Juli 1953 stattfand, am 27. Juli 1953 in Kraft.

In der vom damaligen Wuppertaler Oberbürgermeister Heinrich Schmeissing an den ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Liegnitz, Dr. Werner Elsner überreichten Patenschaftsurkunde sind die Wünsche der Stadt Wuppertal u. a. so ausgedrückt: "Die Bürger von Liegnitz sollen in Wuppertal einen neuen Sammelpunkt ihrer kulturellen und politischen Anliegen finden."

Es blieb aber nicht bei leeren Worten, im Gegenteil. Die Stadtverwaltung Wuppertal richtete u. a. eine Heimatkreisbetreuungsstelle ein. Sie unterstützte und unterstützt immer noch in Not geratene deutsche Liegnitzer, die weiterhin in unserer Heimatstadt leben. Sie führt alle zwei Jahre die Patenschaftstreffen in ihrer Stadt für die Liegnitzer durch.

Darüber hinaus hier eine sicher nicht vollständige Aufzählung weiterer guter Taten:

Die Aufzählung der guten Taten ist damit aber sicher noch lange nicht erschöpft. So war und ist die Patenstadt Wuppertal für die "Alt-Liegnitzer" und deren Organisationen stets ein bewährter aber auch zugleich zuverlässiger Ansprechpartner. Für all diese Pionierarbeit werden ihr die Patenkinder für immer dankbar verbunden sein.

29. Liegnitzer Patenschaftstreffen
30. Liegnitzer Patenschaftstreffen

Erich Stübinger